Konflikt - Kommunikation - Konsens

Führungskräfte

Die "Gewaltfreie Kommunikation" bietet Führungskräften eine Vorgehensweise an, mit der sie viel effektiver eine Veränderung bei den Mitarbeitern erreichen können, ohne ihre Macht nutzen zu müssen. Darüber hinaus entsteht nicht der übliche negative emotionale Stress bei den Gesprächspartnern, auch wenn sehr unangenehme Themen angesprochen werden müssen. Die Kommunikation bleibt in der »Freund/Freund-Ebene«, kreatives Denken in Lösungen wird nicht durch das evolutionäre »Neandertal-Programm« mit seinen Reaktionsmustern »Gegenwehr oder Rechtfertigung« unterbrochen. Den größten Vorteil sehe ich aber darin, dass die Führungskraft bei der Anwendung dieses Modells ihre eigenen Gefühle oder Frustrationen ausdrücken kann, ohne den anderen zu verletzen.

Als Führungskraft ist man stark darauf angewiesen, dass man durch das eigene Kommunikationsverhalten seine Ziele erreicht. Deshalb sollten Kommunikationsmodelle genutzt und beherrscht werden, die dazu beitragen, dass die Mitarbeiter gerne und motiviert das umsetzen, was man mit ihnen vereinbart hat. Machtmodelle wie »Befehl und Gehorsam« sind nur in ganz wenigen Krisensituationen notwendig und sinnvoll. Tendenziell sollte eine wertschätzende Kommunikation im Arbeitsalltag vorherrschen und dies erreichen Sie mit der "Gewaltfreien Kommunikation" zu hundert Prozent.

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